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Dr. Alexander Bahar © Alexander Bahar

Vortrag

Der Weg in den Ersten Weltkrieg – Das Attentat von Sarajewo und die Juli-Krise

Freitag, 27. Juni, 19.30 Uhr
Stadtbibliothek im K3

Die Ermordung des österreichischen Thronfolgers Franz Ferdinand und seiner Frau im bosnischen Sarajewo durch einen serbischen Nationalisten am 28. Juni 1914 gilt gemeinhin als Auslöser des Ersten Weltkriegs. In dem darauffolgenden Monat spitzte sich die Konfliktlage zwischen den fünf europäischen Großmächten sowie Serbien sukzessive zu. Einem Ultimatum Österreichs an Serbien am 23. Juli folgte fünf Tage später die Kriegserklärung Österreich-Ungarns an Serbien, die einen Mechanismus von Bündnisverpflichtungen aller europäischen Großmächte auslöste und schließlich zum Weltkrieg führte. Der mobilisierte 65 Millionen Soldaten, führte zum Zusammenbruch dreier Reiche und forderte 20 Millionen militärische und zivile Todesopfer sowie 21 Millionen Verwundete. Bis heute werden die Motive und Handlungsweisen aller beteiligten Mächte, Politiker und Diplomaten kontrovers diskutiert. Die jeweilige Antwort auf die Kriegsschuldfrage hängt entscheidend davon ab, wie die Ereignisse während der Julikrise bewertet werden. Ein Vortrag des Historikers Dr. Alexander Bahar.

Ort:Stadtbibliothek im K3
Adresse:Berliner Platz 12
74072 Heilbronn
Zielgruppe:Erwachsene