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O. M. Schmitt

Als Chefredakteur des Satiremagazins Titanic wurde Oliver Maria Schmitt über die Grenzen Heilbronns bekannt. 1966 dennoch hier geboren, machte der Autor 1985 am Robert-Mayer-Gymnasium Abitur. Anschließend studierte er Rhetorik und Kunstgeschichte in Tübingen. 1991 kandidierte er, als einer von 21 weiteren Kandidaten, bei den Heilbronner OB-Wahlen.

Schmitt schrieb satirische Artikel nicht nur für die Titanic, sondern auch für Die Zeit, die FAZ, die taz, die Süddeutsche Zeitung, konkret u.a. Einige der Artikel wurden in dem Reisehandbuch Hit me with your Klapperstock (2005) versammelt. Hier findet sich auch die Würdigung der Heilbronner Gaststätte Kernerhöhe, besser bekannt als die „Hesserwirtschaft“.

Als Buchautor trat er 1999 mit einem Band zum Goethe-Jubiläumsjahr erstmals in Erscheinung. In Gute Güte, Göthe! Bizarres und Behämmertes aus 250 Jahren deutschen Goethetums kommentiert er gemeinsam mit Co-Autor Jürgen Jonas das deutsche Goethe-Fieber.

Sein bisher umfangreichstes Werk widmet sich der Neuen Frankfurter Schule: Die schärfsten Kritiker der Elche. Die Neue Frankfurter Schule in Wort und Strich und Bild (2001). Der von F.W. Bernsteins Zweizeiler entlehnte Titel ist kein germanistisches Werk im eigentlichen Sinne. Auf Bibliografie und kritische Betrachtung verzichtet der den beschriebenen Autoren zugeneigte Autor. Er porträtiert skizzenhaft und humorvoll die acht Hauptautoren der Gruppe: Bernstein, Eilert, Gernhardt, Henscheid, Knorr, Poth, Traxler und Waechter.

Heute lebt Oliver Maria Schmitt in Frankfurt am Main. Zusammen mit Thomas Gsella und Martin Sonneborn tourt er als „Titanic Boygroup“ durch Deutschland und kommentiert in gewohnter Weise die aktuellen Ereignisse der Republik.